Wie man seine spanische Mitbewohnerin heimlich fotografiert und dafür Morddrohungen erhält…

Heimlich fotografiert: meine spanische Mitbewohnerin

Te voy a matar, dich bringe ich um, bekam ich eben von Tini, einer meiner beiden spanischen Mitbewohnerinnen, zu hören, nachdem sie festgestellt hatte das ich sie heimlich fotografiert habe. Für diejenigen die das Foto zum Beitrag nicht sehen können: es geht dabei nicht um heimliche Fotos aus Bad oder Schlafzimmer, nicht das ihr hier falsche Ideen bekommt. Da sich SrNaranja auf seine Prüfungen in zwei Wochen vorbereitet, verbringe ich viel Zeit in der Bibliothek und dem Computersaal und da traf ich heute auch Tini, im Computersaal. Da ich die Kamera dabei hatte konnte der Paparazzi in mir nicht widerstehen! So kam es nicht nur zu dem Foto, sondern auch zum überaus nett gemeinten: te voy a matar. Ganz harmlos also …

Fällt SrNaranja vom einzig wahrem Glauben ab?

SrNaranja in einem nicht ganz orangem Outfit

Da staunten Maria und Dave wohl nicht schlecht als wir uns heute im Archimboldo zum Mittag trafen, SrNaranja scheint vom einzig wahren Glauben abzufallen und langsam vom Orange abzukommen! Es ist aber auch wirklich schwer zu erklären wieso die Ärmel an dem einen neuen Pullover nicht orange sondern dunkelblau sind! Ich kann euch aber beruhigen muss euch aber vor voreiligen Schlüssen warnen, denn das ist sicherlich nicht der Beginn einer neuen Farbphase sondern lediglich ein neuer Pullover, mit einem etwas größeren Fremdfarbenanteil! Ganz einfach also!

Referate halten an der spanischen Universität

Referate halten an der spanischen Universität

Referate gehören, wer hätte das wohl gedacht, natürlich auch zum Alltag an spanischen Universitäten und so durfte SrNaranja heute wieder mal einem dieser beiwohnen. Warum gerade dieses so besonders war, und die vielen anderen bisher nicht den Weg hierher fanden? Mit Chris und Sophia gehören zwei von den Referentinnen zu meinen Lieblingsspanierinnen und Chris hat diese Woche nichts anderes gemacht als ihre Notizen gelesen, wenn wir im Archimboldo waren! Ach, und ausserdem hatte ich dieses Mal die Kamera im Anschlag!

SrNaranja ist übrigen demnächst mit seinem Gruppenreferat dran, unsere Gruppe besteht dabei ausschließlich aus Erasmusstudenten, aus England, der Türkei und aus Deutschland.

Das erste pincho de tortilla dieses Jahr

spanische spezialitäten: Tortilla

Die Spanier wollten es mir kaum glauben, SrNaranja ist seit dem 6. Januar wieder in der Stadt, war am 7. Januar Einkaufen und will sein angeblich erstes pincho de tortilla erst gerade bestellt haben? So unglaublich wie das schien, so wahr war es aber, denn ganz offiziell: das ist mein erstes Pincho dieses Jahr, und das erste seit dem ich wieder in Oviedo bin. Wieso das so unglaublich ist? Zum Einen könnte SrNaranja den ganzen Tag tortilla Essen oder Zubereiten und zum Anderen hat es beim letzten Mal genau 20 Minuten gedauert, von der Landung zu einem pincho de tortilla auf dem Flughafen!

Deutsche Kochkünste in unser spanischen Wohngemeinschaft

deutsche Kochkünste in unser spanischen Wohngemeinschaft

Die deutschen Kochkünste kommen in unserer Deutsch-Spanischen-Wohngemeinschaft allgemein gesehen etwas kurz, so kurz das die Spanier unsere Kochfähigkeiten sogar gänzlich aberkennen. Wenn wir denn aber doch mal etwas machen, dann wird es gleich als mierda, Scheissfrass, bezeichnet, mal abgesehen von SrNaranjas tortilla denn diese ist ja Spanisch und so schlecht dann doch wieder nicht. Als SrNaranja eben nach Hause kam war Lexi, meine deutsche Mitbewohnerin, gerade dabei etwas auf dem Herd zuzubereiten: Spagetti mit Tomatensauce in der Pfanne angebraten.

Na hoffentlich sehen unsere beiden Spanierinnen das nicht, sonst haben wir gleich wieder eine Diskussion wegen der deutschen Kochkünste!

Spanischkenntnisse auffrischen im Archimboldo

Spanischkenntnisse in einer spanischen Bar auffrischen

Nach fast drei Wochen Deutschland hat mir Maria natürlich sofort einen starken deutschen Akzent bestätigt, was an sich natürlich eine enorme Verbesserung ist denn vorher war mein Akzent angeblich französisch! Was blieb SrNaranja also übrig als umgehend zu versuchen seine Spanischkenntnisse wieder aufzufrischen und wo bzw. wie das am Besten geht ist ja klar: in einer Bar mit den Spaniern. So ging es heute zum Mittag wieder in unsere Stammbar direkt am Campus, das Archimboldo. Mit dabei war neben Ana, Chris und Maria auf Dave, der gestern mit dem „England-Erasmus-Easyjet- Flieger aus London“, in dem wirklich fast alle englischen Erasmi saßen, ankam.

Samstag + Feiertag + leerer Kühlschrank = Oviedo am 6. Januar

Eigentlich war die Idee ja folgende: SrNaranja fliegt über Weihnachten nach Deutschland um von Weihnachtsmann reich beschenkt zu werden und kommt am 6. Januar wieder zurück nach Spanien um die Heiligen Drei Könige ebenfalls um Geschenke zu bitten!“ Das hat natürlich nicht so ganz geklappt und führt nebenbei noch zu ein paar Komplikationen, so war mein Kühlschrank zum Beispiel leer. SrNaranja hatte nämlich damit geplant am 6. Januar, einem Samstag, Einkaufen zu gehen und aber ignoriert das der 6. Januar ein Feiertag in Spanien ist! Nun ja, gab es halt wieder Nudeln mit Tomatensauce, denn diese habe ich ja wohlgeplant im Schrank gehabt!

Obwohl die Heiligen Drei Könige keine Geschenke gebracht haben, haben sie jedoch dafür gesorgt das heute, am Sonntag, viele Geschäfte auf haben weil rebajas, Winterschlussverkauf, angefangen haben. So ging es also heute Nachmittag zum Einkaufen ins Salesas. Das wäre sonst aber ein trauriges Wochenende mit lediglich Nudeln und Reis geworden.

Der ultra-flexible Oviedo Airport-Busshuttle Fahrplan

Da wären wir also wieder in Asturien, der Flug von Mallorca nach Oviedo war kurz und schmerzlos, nicht mal eine Folge von NCIS konnte ich unterwegs sehen! Dafür flogen wir direkt über der Asturischen Küste entlang und konnten so zum Beispiel Ribadesella von weit oben betrachten. Auf dem Flughafen Asturias erwarteten uns dann lockere 20 Grad und ein Blauer Himmel, und das obwohl wir gerade erst Januar haben! Was allerdings auf sich warten ließ war der Oviedo-Bus-Shuttle, dieser sollte nämlich erst in etwas mehr als einer Stunde fahren.

Wobei mir mal jemand diesen Busfahrplan erklären muss, denn es kam in der Wartezeit keine weitere Maschine an, auf die man hätte warten müssen. Ein bisschen Flexibilität beim Fahrplan, bzw. einen auf den wirklichen Flugverkehr abgestimmter Fahrplan wäre doch kein Problem, zumal es ja kein Problem war kurzfristig einen größeren Bus für den Oviedo-Flughafen-Shuttle zur Verfügung zu stellen. Nun ja, der Bus kam dann doch und fuhr dann eine fast ausschließlich deutsche Fracht nach Oviedo, wenn man mal von der vier-köpfigen spanischen Familie absieht.

Kaum das die Türen geschlossen wurden fing auch das Radio schon ‚I’m so Lucky, Lucky‘ zu spielen, meine Lieblingsspanier hätten wahrscheinlich ebenfalls Tränen gelacht!

AirBerlin der Berlin – Mallorca – Hundeexpress

Der Wecker klingelte heute morgen schon besonders früh, aber die S-Bahn um kurz nach 4 Uhr musste es wirklich sein um den Flieger zu bekommen. Frühstücken, von Mutti verabschieden, Rucksack auf den Rücken, Inline-Skates unter den Arm und den Trolley in der Hand … kann ja eigentlich nichts schief gehen. Ging es auch nicht, denn Bus und S-Bahn waren pünktlich und auch am Check-In ging es schnell, wobei der Koffer ja schon gestern Abend beim Vorabend Check-In am Flughafen Tegel aufgegeben wurde. Nach der Sicherheitskontrolle, die meine Inline-Skates ohne Probleme durch ließen, galt es also aufs Bording zu warten.

Wie war das noch gleich, Frauen und Kinder zuerst? Bei AirBerlin hieß es ‚die Reihen 1 bis 15‘ bitte zum Bording. Aber das war nicht alles, denn der morgendliche Flieger nach Mallorca war mehr Hundeexpress als Europa-Shuttle, denn die Herren und Damen hochbetucht konnten natürlich nicht ohne Pfiffi und Co., in einer Tasche passend zu Frauchens Garderobe, reisen! Ach, obwohl die Maschine von außen nach AirBerlin aussah, war DeutscheBA drin, was nicht nur in einem Mangel an Onboard-Entertainment, also keine Fernseher in der Kabine, resultierte, sondern auch in einer Kabinen-Crew die wohl in jedem All-Inklusive-Hotel als Animateure anfangen könnte!

Mit dem Lieblingsbruder: Bowling im Kangaroos

Als ob wir in den vergangenen 2 Wochen nicht genug Bowlen waren, ging es heute Nachmittag trotzdem ins Kangaroo’s Land Bowling. Dies sollte jedoch nicht ohne Hindernisse passieren, zwar waren genug freie Bahnen verfügbar, jedoch fragte die Dame am Tresen nach einer Adresse. Nun, meine spanische Adresse wollte sie nicht wirklich anerkennen und die Hamburger Adresse meines Lieblingsbruders genauso wenig: Was sollen wir denn machen, wir sind halt Touristen in Berlin!

SrNaranja hat das Gesamtspiel übrigens knapp gewonnen, im Endeffekt waren es nur 5 Pins Unterschied, bzw. ein Pin pro Spiel! Wenn das mal nicht knapp ist, wobei mein Lieblingsbruder natürlich einen Spare verwandeln musste, wohl dem das ich nicht mit dem Handy gewunken hatte!

Bowling mit meinem Lieblingsbruder: Robin und kein StrikeBowling mit meinem Lieblingsbruder: Handy, Bier und Geld braucht man schonBowling mit meinem Lieblingsbruder: SrNaranja, der orange Pin und kein Strike
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