Alternative Abendgestaltung: Fifa 06 mit Dave

Von wegen Hansa im Ticker bei kicker.de lesen, die erste Halbzeit war so langweilig das es SrNaranja zum „real thing“ zog. Dave hatte schon gestern gefragt, ob ich nicht Lust hätte Fifa 06 mit ihm zu zocken. Als ob ich mit Tischfussball, richtigem Fussball an Donnerstagen und den Hansaspielen im Ticker noch nicht genug hätte … nee, hab ich nicht.

Das Spiel hatte er gerade erst günstig hier in Oviedo gekauft, eine spanische Version und so hieß es alsbald auch que mala suerte, welch ein Pech, praktisch jedes Mal als mein Stürmer vor Dave’s Tor stand … keine Chance für naranjito! Im Endeffekt hat es so in etwa 20:5 nach Toren und 12:6 nach Punkten gestanden. Nur ein einziges Mal habe ich gewinnen können … das gehen wir jetzt aber auch mit einem Bier betrinken!

Tischfussball und Cicero: Marthas letzter Abend

So hätte ich meinen Heimaturlaub auch planen sollen, denn während die meisten Erasmustudenten erst in der nächsten Woche nach Hause fliegen, verabschiedet sich Martha schon morgen. Grund genug um einen netten letzten Abend zu organisieren.

So trafen wir uns erst zum Kickern, wo SrNaranja abermals gegen May und Martha verlor (1:6). Marthas Spanischtandem und zwei weitere Freundinnen waren neben May, Dave, Sonia und mir auch noch dabei. Es gab also viele Kombinationsmöglichleiten zum Kickern.

Der Abend sollte danach im Cicero weiter gehen, bei Bier und Kartenspielen. Gerne würde ich euch die beiden spanischen Kartenspiele erklären, dauert aber zu lang. Wir hatten aber jede Menge Spaß, wobei wir damit nicht die einzigen waren. Unsere Tischnachbarn hatten ebenfalls einiges zu Lachen, denn bei einem der Kartenspiele galt es Tierlaute zu immitieren! Wer da aber gewonnen hatte weiß ich einfach nicht mehr…

Gratisonzert von Cajastur

Konzert bei Cajastur

Über ein mangelndes Kulturangebot braucht sich in Oviedo niemand beschweren. Es gibt zwei Theater in der Stadtmitte, ein Konferenz/Veranstaltungszentrum und obendrein die cajastur. Letztere bietet fast täglich etwas an, von Austellungen über Installationen über Konzerte ist Alles dabei und vor allem auch kostenlos!

Konzert bei Cajastur

Heute Abend sollte es ein Konzert von Sean … geben, einem irischen Sänger. Die irischen Erasmusstudenten wollten zwar selber nicht hin, empfahlen uns den Besuch aber trotzdem. So trafen sich Margaux, Sonia und ein paar andere Eramsi um Acht und bekamen gerade noch die letzten Plätze. Sonia und SrNaranja mussten in der ersten Reihe sitzen.

Das Konzert war wirklich interessant, nicht nur das die Musik unterhaltsam war, die Band versuchte auch mit dem Publikum zu arbeiten. Mitsing- oder Mittanz-Animationen waren zum Beispiel dabei, aber auch eine Kreativpause des Sängers in der die beiden Musiker uns alleine unterhielten. Tanzen war zwar ausdrücklich erlaubt, sollte aber genauso wenig klappen wie das Mitsingen durch das Publikum … aber sehr nett das Ganze!

Dave: Wo bist du?

Gerade hatten Cris, May und ich noch eine Vermisstenanzeige in Dave’s Facebookprofil (das ist das originale StudiVZ) hinterlassen, als Dave mir im Compuersaal entgegen kam … so schnell kann es gehen! Wir haben uns also auf eine caña im Titanic verabredet, so gegen 20 Uhr.

Wen treffen wir dann später im Titanic? Martha, welche uns auch gleich zum Kickerspielen überredet … ist ja auch ihr letzter Tag am Donnerstag.

Das deutsch – französische – Erasmus – Tischfussballturnier

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Ob ich nicht Lust hätte heute Abend Tischfussball zu spielen, fragte mich Martha vorhin auf dem Campus. Mit dabei wären mit Marie, Margaux und Valerie auf jeden Fall auch die sympathischen französischen Erasmusstudentinnen … und wer kann denn da Nein sagen? Mit den Franzosen sollten wir uns allerdings erst etwas später Treffen, galt es doch zu erst einen Ort ausfindig zu machen, an dem wir auch Kickern können. So ging es mit Martha, Sabine und Sonia erst ein mal zum Plaza del sol und kurz darauf in die Bar Cecchini, dort fanden wir auch einen Kickertisch und jede Menge porros, Joint, rauchende Spanier. Kein Problem, wir wollten ja nur Kickern! Zuvor waren wir jedoch noch auf der Calle Rosal um dort nach einem Kickertisch zu suchen, kein Problem.

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Ach, Kickern funktioniert hier übrigens sehr demokratisch. Während wir aus Deutschland ja „Wer zuerst kommt, mahlt zu erst!“ gewohnt sind, gilt es hier sein Geldeinsatz auf den Tisch zu legen wenn man denn spielen will. So sorgten wir für ein wenig Verwirrung, nach dem die Spanier einen Euro auf den Tisch legten und wir aber dennoch weiter spielten … Que va?, Wer ist dran? Mit anderen Worten: „Er war dran mit spielen, weil er seinen Einsatz (1 Euro) platzierte, während wir dreister Weise weiterspielten“. Verstanden haben wir das erst etwas später, aber wir sind ja auch nur ein paar Erasmusstudenten. Nach dem wir die Spielregeln nun aber verstanden hatten, konnten wir uns mit den Französinnen treffen, vor dem Ayuntamiento, dem Rathaus.

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Anstatt ins Cecchini zurück zu gehen, versuchten wir unser Glück dieses Mal aber in der Spielhalle in der Calle Rosal. Ein Volltreffer war das, denn nicht nur waren die drei Kickertische dort frei, ein Spiel kostete auch nur 40 Cent. So kam es also wie es kommen musste, ein Deutsch-Französisches-Tischfussballturnier wurde ausgespielt. Gewinner gab es jedoch keine wirklichen, zum Einen hatten wir nicht die Siege gezählt und zum Anderen wurden die Teams bunt gemischt … typisch spanisch ERASMUS halt. Ach, Martha und SrNaranja hatten sich unabhängig voneinander als recht gute Kicker herauskristallisiert …

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Ach, es sind übrigens nicht nur Marie, Margaux und Valerie gekommen, auch die das französische Pärchen aus einem meiner Seminare war mit dabei, es stand also 5:4 für die Franzosen. In der Spielhalle gab es jedoch nicht nur Tischfussball, man konnte dort auch Tennisspielen oder Autofahren. Letzteres versuchten Margaux und [wenn man sich nur Namen merken könnte] dann auch, mit mäßigem Erfolg … irgendwie wollten die Autos nicht so wie die beiden. Weitere Bemerkungen verkneife ich mir jetzt aber, bin ich doch wohl erzogen! Obwohl es SrNaranja nur recht kurz vorkam, waren schon bald zwei Stunden verspielt und es hieß: geordneter Rückzug nach Hause!

Sidratrinken mit ein paar Erasmusstudenten

Angeblich sollte es ja eine große Gruppe von Erasmusstudenten werden, heute Abend. Zumindest klang das so, als Margaux mich heute Mittag fragte, ob ich nicht mit einer großen Gruppe von Erasmusstudenten sidra trinken gehen wollte. Warum denn auch nicht und meine erste Veranstaltung morgen ist ja auch erst um 11 Uhr.

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Um 22:30 Uhr an der Calle Gascona war der Treffpunkt, aber als SrNaranja ankam war gar keiner mehr da … na gut, wofür gibt es denn Telefon. Die große Gruppe saß allerdings nicht im Sherwood Forrest, sondern lediglich Margaux und Harriet aber das störte ja nicht. Gesprochen wurde dort Spanisch, obwohl die lingua franca, Amtssprache, der Erasmusstudenten Englisch ist. Als wir gerade am Gehen waren stolperten Heather, Jenny und Laura zur Tür herein, sie hatten uns von draussen gesehen und waren auf dem Weg zum plaza del sol … ob wir denn nicht mitkommen wollten? Ganz so wie geplant lief es dann doch nicht, die Bar in die wir wollten war überfüllt und Alternativen (gemütlich, warm, und mit freien Sitzplätzen) gab es kaum … Harriet, Margaux und mich zog es dann in algo con pero, irgendwas mit Kater. Kaum das wir jedoch gehen wollten trafen wir Laura und Co. wieder, sie saßen in großer Runde im Chicote oder so ähnlich und tranken fleissig calimocho. Aus 5 Minuten wurden 10 Minuten, aber danach ging es nach Hause: calimocho oder cerveza?

Darf ich vorstellen: Die heutigen Gewinner des Erasmusquiz

Nun, bevor ich euch die heutigen Gewinner vorstelle versuche ich erst Mal zu erklären wie SrNaranja, der ja nach der Uni eigentlich direkt ins Bett wollte und obendrein noch Hunger hatte, im Asturianu gelandet ist. Nach den besagten drei Sidras im Ferroviario ging es nämlich nicht nach Hause, sondern ins Cicero um Ana kurz Hallo zu sagen. Das es dabei wohl nicht bleiben würde, war mir klar, aber mein Hunger würde mich schon noch nach Hause bringen … denkste. Nach dem wir Ana erklärten, nur kurz Hallo sagen und, zugegeben, eine caña trinken zu wollen, schob sie SrNaranja eine Tüte Chips über den Tresen. Die Chips paarten sich dann mit dem pan moreno, dunkles Brot, was SrNaranja gerade erst gekauft hatte, für das eigentlich Abendbrot … nun und zwei Stunden später standen wir dann im Asturianu!

Nach dem wir die Odyssee des heutigen Abend ausgiebig erläutert haben, können wir ja zum eigentlichen Teil des Abend kommen, dem Erasmusquiz. Die Gewinner hießen übrigens Sara, May, Heather, Jenny, Siobhan, Laura, Julia, [Name vergessen], Dave, Ian, Peter und SrNaranja! Hatten wir uns nicht darauf geeinigt, dass SrNaranja kein Glück beim Quiz bringt? Gerne würde ich euch von den Fragen erzählen die wir so hatten, aber ausser an die drei Antworten „Al für Aluminium“, „Moonlight Schadow von Mike Oldfield“ und „Idefix“ kann ich mich nicht recht erinnern.

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Nein, SrNaranja war nicht betrunken und hatte auch keinen Filmriss. Ich hatte mich lediglich mit der Chefin vom Asturianu über Berlin unterhalten, sie war dort 1980 für ein paar Monate. Damals war die Stadt noch von einer Mauer geteilt und an SrNaranja war noch lange nicht zu denken! Ob sich denn viel verändert hätte, fragte sie mich, und ob es sich denn lohnen würde Berlin zu Besuchen? Die erste Antwort war kurz und knapp „Ja.“ und die zweite „Auf jeden Fall!“. Die anderen Fragen weiß ich einfach nicht mehr, kein Wunder aber, denn es waren ja 30 Fragen insgesamt.

Der Abend sollte aber noch nicht vorbei sein, denn das Gewinnerteam zog weiter zur Erasmusquizparty Afterparty ins La Bola de Cristal … um 3:30 Uhr lag SrNaranja dann aber wirklich im Bett. Ach, mein Brot hat den Abend übrigens nicht überlebt und mein Telefon sollte noch zwei Mal klingeln, ob ich denn nicht vielleicht noch wo anders hin wolle?

Kino auf Spanisch: James Bond Casino Royal

Ins Kino sollte es heute Abend gehen, ins spanische Kino um genau zu sein. Es gibt in etwa zwei einhalb Wege um eine fremde Sprache, zum Beispiel Spanisch, besonders schnell zu erlernen. Zum Einen könnte man sich ein Buch kaufen und Schritt für Schritt Grammatik und Vokablen lernen, zum anderen kann man auch mit ein paar Einheimischen etwas Trinken gehen oder aber Radio hören und Fernsehen, auf Spanisch natürlich. SrNaranja schwört übrigens auf eine Mischung dieser zwei einhalb Möglichkeiten.

Heute Abend gingen wir aber einen Schritt weiter, seit Freitag letzter Woche kann man den neuen James Bond auch in Spanien sehen und das taten Dave und ich heute Abend auch. Die 20:30 Uhr Vorstellung passte uns am besten in den Stundenplan und so trafen wir uns um 20:00 Uhr auf dem Campus um Dave noch mit einem BicMac beim McDonaldo zu versorgen. Ob es denn was gebracht hat sich den Film auf spanisch anzusehen? Nun, nicht so wirklich, aber James Bond ist ja auch wahrlich nicht für seine Dialoge bekannt!

Im Perro Verde: Eine caña, ein pincho de tortilla und die Hausaufgaben

Maria und Hannah im Perro Verde

Kreatives Stundenplangestalten stand heute auf dem Programm. Was das ist und wie das überhaupt funktioniert? In Spanien ist es üblich ein Seminar zu verschiedenen Uhrzeiten anzubieten, so ist es möglich seinen Stundenplan auf den Vormittag oder Abend zu konzentrieren. Mein Stundenplan am Montag lässt es mir zum Beispiel frei, ob ich die Veranstaltung „1819 History and Civilisation of the United States of America“ um 12 Uhr oder um 17 Uhr besuchen möchte, heute hieß es 17 Uhr. Was allerdings bedeute das ich eine Freistunde zwischen 16 und 17 Uhr hatte.

Wie überbrückt man aber als Erasmusstudent eine Freistunde in Oviedo? Man könnte ins Titanic gehen oder aber ins Perro Verde und in letzteres ging es heute. Eine caña und dazu vielleicht ein pincho de tortilla und nebenbei die Hausaufgaben machen, so muss man sich das in etwa vorstellen.

Ein Donnerstag in Oviedo: Fussball – Bibliothek – Bett

Nach dem las agujetas, der Muskelkater, vom Fussballspielen am letzten Donnerstag endlich abgeklungen sind, hieß es heute ein weiteres Mal: Fussball mit den Spaniern. So Trafen wir uns also um 16 Uhr am Fussballplatz auf dem Campus El Milan … Dave und SrNaranja wählten die Teams, wir waren wieder die einzigen Erasmusstudenten (Andatch kam erst zur zweiten Halbzeit), und los ging es. Nach 90 Minuten, zwei Vorlagen und zwei selbstgeschossenen Toren reichte es mir jedoch.

Jetzt nur noch nach Hause, Duschen, etwas Essen und ins Bett! Moment, morgen war doch was? Genau, morgen ist ein Universitätsfeiertag oder aber ein universitätsfreier Tag … auf jeden Fall ist die Universität morgen geschlossen, also noch schnell in die Bibliothek und zwei Bücher ausgeliehen und dann aber nur noch nach Hause, Duschen, etwas Essen und ins Bett! Mein Team hat hat heute übrigens gewonnen!

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