Ausflug nach Cavadonga: unterwegs mit dem Bus

Erasmusausflug Oviedo

… 3 Busse standen am Plaza de la Gesta heute Morgen um 9 Uhr. Dort sollten wir uns zum Ausflug nach Cavadonga treffen, 165 ERASMI (Erasmusstudenten) hatten sich letzte Woche in die Liste eingetragen, so viele waren wir heute morgen wohl nicht. Könnte es vielleicht sein, dass ein Grossteil der La Lila fiesta – Teilnehmer noch wegen Vollrausch im Bett liegen … war SrNaranja nicht auch dort? Hm …

Ob jetzt drei Busse losgefahren sind oder nur zwei, wir sitzen im Ersten und wo der Zweite abgeblieben ist, weiß ich nicht. Fakt ist jedoch das unser Busfahrer durch Gijon irrt und der andere Bus definitiv nicht hinter uns fährt … na mal sehen ob wir doch noch in Cavadonga ankommen. Ach, der 12. Oktober ist hier in Spanien ein Nationalfeiertag und morgen fällt die Uni weitgehend aus.

Upadate: Anscheindend haben wir nur nach ein paar weiteren ERASMI (Erasmusstudenten) gesucht, diesen nämlich die in Gijon studieren und ebenfalls mitfahren wollen. Es geht jetzt erst nach Ribade-wasweißich und erst später nach Cavadonga … Essen wollen wir auch zwischen durch todos juntos, alle gemeinsam, also auch mit dem anderen Bus.

SrNaranja der vermeintliche Verehrer

Marthas Gastbeitrag: Mittwoch, der 11.10.2006 …ich hatte gerade eine Vorlesung und treffe die Engländerinnen Gemma, Alex und Hannah. Gemma klärt Henna gerade über ihren neuen Verehrer auf: „Henna You´ve got a new admirerer!„, Hannah, Du hast einen neuen Verehrer.
Darauf antwortet Henna überzeugt: „That must be Norman!„, das muss Norman sein!
Gemma: „No, it´s Name censored!„, nein es ist Name zensiert.
Hannah: „Oh no…not the sweaty one!„, Oh nein … nicht der verschwitzte Typ.

Interessant, dass Norman als Verehrer gesehen wird, dabei hat Hannah ihm letztens ein Herz auf den Arm gemalt 😉 … so jetzt wisst ihr, was hier noch passiert – aber von Norman verschwiegen wird!

Road Trip: Was kostet ein Mietwagen für drei Tage in Spanien?

Was kostet ein Mietwagen in Nordspanien

Nach dem wir jetzt drei Tage den tollen Renault Clio unser eigen nennen durften, musste er heute bis um 10 Uhr wieder abgegeben werden. Allerdings vollgetankt also ging es vorher zur Tankstelle und dann zu europcar am Bahnhof Oviedos.

Was hat es also gekostet? Das Auto hatten wir über statravel.de bzw. holidayautos.de bestellt und schließlich von europcar bekommen, 3 Tage inkl. Vollkasko (wobei auf dem Vertrag was von ca. 650 € Selbstbeteiligung stand) und sämtlicher Kilometer gab es für 135 €. Allerdings hätten wir uns 20 € für einen Opel Astra (ACRISS Code: CDMR) sparen können, denn europcar meinte uns einen Renault Clio geben zu müssen, der ist für die Klassen Economy und Compact zugelassen war.

Hinzu kam noch eine Zusatzversicherung für Fahrer unter 25 Jahre, etwa 7,50 € pro Tag. Zusammen machte das also 157,50 € welche unter vier Mitfahrern aufgeteilt wurden: 13,13 € pro Tag und Mitfahrer. Hinzu kamen noch insgesamt 97,31 € für den Diesel und knappe 12 € für die Autobahnmaut zwischen Bilbao und San Sebastian, 2,40 € für die Maut bei der Einfahrt nach Bilbao und die Gebühren für die Parkhäuser … wobei ich die Preise dafür noch gar nicht alle habe (Visakarte noch nicht belastet) und Preise nicht gemerkt!

Zur Berechnung der Kosten für jeden Mitfahrer haben wir die Preise für das Benzin einfach durch 4 Teilstrecken (2 Teilstrecken bis Santander, jeweils eine für Bilbao und San Sebastian) und drei Fahrten (1. Tag: Santander, 2. Tag: Bilbao und 3. Tag: San Sebastian) geteilt. Für eine Teilstrecke, die jeweils knappe 100 Kilometer abdeckt, wurden demnach 8,11 € bezahlt. Die Kosten für Auto und Benzin für die jeweiligen Ausflüge und pro Mitfahrer lauten also wie folgt:

04,06 € + 13,13 € = 17,19 € für Santander
08,11 € + 13,13 € = 21,24 € für Bilbao
12,17 € + 13,13 € = 25,30 € für San Sebastian

Die Kosten von 63,73 € für alle drei Ausflüge sind also in einem überschaubaren Rahmen, wobei die Fahrt mit den Alsa-Busen wäre mindestens doppelt so teuer gewesen wäre. Die Fahrt von Oviedo nach San Sebastian hätte beispielsweise 43,75 € pro Person gekostet.

Wenn man sich also Spanien ansehen möchte und sich nicht scheut, auf Spaniens Straßen zu fahren, und möglichst zu viert ist, ist ein Mietwagen die erste Wahl. Flexibler und kostengünstiger ist wohl nur noch ein eigener Wagen, aber man muss es ja nicht übertreiben!

Road Trip: San Sebastian II

San Sebastian Baskenland: enge Gassen in der wunderschönen Altstadt

Um 15 Uhr wollten wir uns alle wieder am Parkhaus treffen. Kein Problem, und da sowieso Siesta war haben wir uns dieser gleich angeschlossen, auf der Bank sitzend hat SrNaranja wieder Postkarten geschrieben und die Mädels sich die Fotos der vergangenen Tage auf dem iBook angesehen.

Zu einem Schuhladen sollte es danach gehen, dieser wurde Silja empfohlen, und hat ab 16 Uhr wieder geöffnet, kein Problem denn Zeitdruck haben wir gewiss nicht! Auf dem Weg dorthin klingelte doch tatsächlich mein Telefon, mein Vater beschwert sich über meine vermeintlichen Computerkenntnisse, äh gut, ach und mit meiner letzten Postkarte war er auch nicht zufrieden, und das nur weil sie auf Spanisch war *wink und lach*, wohl dem das die nächste auf deutsch und schon unterwegs ist.

Neben dem Schuhladen war übrigens ein buntes Apfellogo, da konnte SrNaranja natürlich nicht vorbei gehen. Leider hatten sie nicht so viel zum Gucken. Der nächste Halt war die Promenade am Strand, Eisessen inklusive. Um jetzt noch mal was zur San Sebastián zu sagen, wenn ihr irgendwie die Möglichkeit habet dorthin zu kommen, macht es: Die Stadt ist traumhaft schön. Enge Gassen, wie aus einem Bilderbuch, tolle Promenaden, viel Sonne aber angenehm warm und super sauber ist die Stadt ebenfalls … kein Wunder das fast alle Spanier bisher von dieser Stadt schwärmten, wenn wir andeuteten dort hin fahren zu wollen!

Irgendwann musste es dann aber doch zurück gehen, also ab zum Parkhaus und dem Unheil entgegen. Zum ersten war das Lenkradschloss eingerastet und wollte sich nicht von SrNaranja lösen lassen und dann musste der Motor beim rausfahren absaufen, dummerweise genau auf der Rampe! Handbremse angezogen, 1 Gang und Kupplung kommen lassen, wie in der Fahrschule gelernt aber trotzdem wollte es nicht gelingen. Nach dem plötzlich auch ein Auto hinter uns stand, dessen Fahrer auch gleich ausstieg und helfen wollte, hat Silja kurzer Hand, und barfuss, das Auto hinauf bewegt: Das üben wir wohl noch Mal Herr Lippert!

Auf der Autobahn ging es dann aber recht fix, in nur 3 Stunden und 45 Minuten, mit Zwischenstop, ging es dann zurück nach Oviedo … gestern haben wir diese Zeit noch gebraucht um nur nach Bilbao zu fahren! Ach, und mit der Geschwindigkeitsbegrenzung hielten wir es dann wie die Spanier: alles nur Garnitur! Ein paar Autofahrer haben dann aber doch unsere Aufmerksamkeit gewonnen, zum Beispiel der dunkle Ford Mondeo der immer wieder mit uns mitfuhr, mal vor, mal hinter uns … entscheiden wollte er sich nicht! Oder der silberne Passat, der uns einen nicht unbeträchtlichen Teil Windschatten spendete.

Ein großer Spaß war es auch die Lichter des Autos auf der Autobahn neu ausrichten zu müssen, denn irgendwie wollten sie uns nicht den weg weisen. Konnten sie auch gar nicht, waren sie doch nach ganz unten gerichtet … und mit Fernlicht fahren sollte man ja nicht, auch in Spanien ist das eher unbeliebt!

Road Trip: San Sebastián I

San Sebastian Baskenland: Foto von der bucht mit Lexi, Martha, Silja und SrNaranja

Um 7:00 Uhr morgens ging es los, noch dunkel ist es gewesen als wir auf die Autobahn fuhren und es sollte es auch noch ein bisschen bleiben. Wie gestern hatten wir also das Vergnügen den Sonnenaufgang im Auto zu erleben. Auf der Autobahn haben wir wieder die Klassiker erlebt, keine Lücke ist für den Spanier zu klein um zum Überholen einzuscheren, aber das beste war wohl er Kombi mit einer Leiter im Auto. Diese reichte von der Windschutz- bis zum Heckscheibe und war kein bisschen gesichert, passend zum Fahrstil rutschte sie natürlich auch hin und her, wobei der Fahrer mal an uns vorbei flog und sich dann wieder rechts einsortierte um sich abermals überholen zu lassen. Komisch die Spanier.

Um kurz nach 11 Uhr haben wir San Sebastián erreicht, Tanken und ab in die Stadt einen Parkplatz finden. Die erste Einfahrt haben wir verpasst und auch die nächste sollten wir nicht bekommen, aber vorher ging es noch zur Promenade, welche den Blick auf den Atlantik und die Bahía de la Concha, die Bucht San Sebastiáns, auf der anderen Seite zuließ. Das Auto dort abgestellt und die obligatorischen Fotos gemacht, typische Touristen halt.

Nach dem es zu Fuss in die Stadt ging und wir für 2 € café con leche oder fanta naranja für 3 € genießen konnten, ging es zurück zum Auto um ein Parkhaus in der Innenstadt zu finden. Wieder verpassten wir, das heißt SrNaranja ist ja der conductor, Fahrer, die Einfahrt und so nahmen wir die nächste, ideal unter einem Einkaufszentrum und super zentral.

Währen Martha und SrNaranja wieder in Richtung Altstadt zogen, bevorzugten Lexi und Silja den anderen Teil der Stadt. Die Suche nach der Touristeninformation war natürlich erfolglos und so ging es mit dem Reiseführer im Blindflug in die Gassen der Altstadt. Die Basílica de Santa María und den Plaza de la Constitución haben wir gesehen, wobei mir noch jemand erklären muss wieso die einzelnen Balkons auf dem Plaza de la Constitución nummeriert waren.

Road Trip: bei IKEA in Oviedo

Ikea in Oviedo Asturien: Öffnugnszeiten bis um 10 Uhr

Auf der Suche nach einem Wäscheständer für die Wohnung und diversem Kleinkram, so braucht SrNaranja zum Beispiel eine Bettdecke, oder Küchentücher oder oder oder … ihr wisst ja wie das ist, ging es heute auch noch zu IKEA. Nach etwas mehr als 3 Stunden Autofahrt kamen wir auch wieder in Oviedo an, so gegen 20:15 Uhr fuhren wir auf den IKEA Parkplatz. In der Nähe des Einganges wollten wir das Auto abstellen, Platz war ja genug.

Fährt das Auto dort wirklich rückwärts? Nicht das dies unüblich auf einem Parkplatz wäre, nur saß in dem Auto niemand drin!? Es fuhr in der Tat rückwärts und stand alsbald mitten auf der Straße, warum ich denn angehalten hätte, wurde SrNaranja aus der zweiten Reihe gefragt? Während Silja schon aus dem Auto sprang um das Auto auf die Parkposition zu schieben, wunderten sich auch ein paar der Passanten. Ein Stein, um das Auto dort zu fixieren, war auch bald gefunden.

Ach, es ist tatsächlich schon 20:15 Uhr als wir in den IKEA kommen, aber kein Problem denn bis 22 Uhr kann man hier in Ruhe einkaufen … himmlisch! Fast 90 Minuten haben wir übrigens bei IKEA verbracht, allerdings haben wir auch gleich dort zu Abend gegessen.

Was wir alles gekauft haben? Eine Tischlampe, eine Bettdecke, Hängemodule für den Schrank, ihr wisst schon so wie die orangen die ich schon in Greifswald hatte, und Küchentücher, lauter Kleinkram halt. Als wir wieder rauskamen war der Stein, der das unbemannte aber trotzdem rollende Auto fixieren sollte, ziemlich ramponiert. Der Fahrer wird sich wohl gewundert haben warum da plötzlich ein Hindernis liegt!?

Nun ja, das war es dann auch. Ab nach Hause und ins Bett. Morgen geht es nach San Sebastian!

Road Trip: in Bilbao II

Bilbao Baskenland: Guggenheim Museum

Nachdem wir uns die Stadt ein wenig angesehen hatten stand jetzt noch das Guggenheim auf dem Programm, also trafen wir und um 14:00 Uhr wieder vor dem Justizpalast. Der Weg zum Guggenheim war recht schnell gefunden und da wir typische Touristen sind, mussten wir auch die typischen Touristenfotos machen, die mit dem bunten Hund im Hintergrund. Ins Museum rein sind wir übrigens nicht, das heißt wir waren im Museumsshop aber das war es dann auch!

Bilbao Baskenland: Blumenhund vor dem Guggenheim Museum

Den Park vor dem Guggenheim haben wir uns aber genauer angesehen, vor allem die Wasserfontänen. Diese waren über 50 Meter in den normalen Weg eingelassen und sprudelte in verschiedenen Variationen. Zum Beispiel fing es langsam auf einer Seite an und zog sich dann zu anderen, eine zu große Versuchung für Silja um nicht drüber zu Rennen und, äh, nass zu werden. Nicht nur wir haben uns darüber amüsiert, auch die älteren Herrschaften die in der Nähe saßen fanden das sehr witzig!

Ach, beim Guggenheim gibt es auch einen Subway, das konnte ich mir ja nicht entgehen lassen. Ein B.M.T. Italiano musste es sein, was sonst! Nicht schlecht guckte ich jedoch als auf mein Sandwich plötzlich Hühnchen und Bacon drauf kam, das gehörte da eigentlich nicht hin. Anscheinend habe ich mich richtig verständlich gemacht, der Kram kam wieder runter und dafür Schinken und Salami drauf, der Rest war dann wie immer: ohne Zwiebeln und ohne Oliven, und ja Jalapeños sollen drauf! Dank der spanischen Salami, ihr wisst schon die ist mehr rosa als rot, und der komischen Sauce, war der Geschmack dann doch etwas gewöhnungsbedürftig!

Bilbao Baskenland: Zubuzuri Brücke

Jetzt fehlte also nur noch die Zubizuri, also ging es entlang des Wassers in Richtung Brücke, entlang am Guggenheim und der interessanten Wasser-Rauch-Spielerei die beim überqueren der Guggenheim-Brücke stattfand. Es rauchte plötzlich unter der Brücke, ein erfrischend kalter Wassernebel, jedoch ultra fein, breite sich über der Brücke aus … komisch aber angenehm. Zubizuri ist eine weitere Brücke, die geschwungen über den Fluss führt, dabei aber nur für Fussgänger geeignet ist, einen interessanten Blick auf die Autobahnbrücke hat man von dort aus. Diese geht direkt über das Guggenheim, und sorgt für einen interessanten Blick bei der Anfahrt nach Bilbbao, kaum ist man aus dem Tunnel hat man auch schon eine geniale Aussicht auf die Stadt!

Das war es dann auch mit unserem Besuch in Bilbao, zurück zum Parkhaus und wieder in Richtung Oviedo.

Road Trip: mit SrNaranja Autofahren in Spanien

Da haben wir wieder einen vorbereiteten Beitrag, denn momentan sind wir wohl auf dem Weg ins Baskenland, das heißt wenn wir schon um 8 Uhr losgefahren sind werden wir jetzt bestimmt schon in Bilbao oder San Sebastian sein, oder halt am Strand:

Haha, da hat SrNaranja wieder mal einen fahrbaren Untersatz, ich kenne da mindestens drei Personen die jetzt mit den Augen rollen und, zumindest in einem Fall, Angst um ihre Gesundheit hätten. Nicht wahr Claudi, Linda und Michael!? Wie dem auch sie, es ist der kleine beige-farbende Clio, der gar nicht so klein ist aber dazu später mehr.

So geht es also über die Autobahn von Oviedo in Richtung Gijon und danach weiter nach Santander, 2 1/2 Stunden dauert der Spaß, ohne Pause bestimmt bedeutend weniger. Wie war das noch gleich mit den Tunnels SrNaranja, toll sind die, und in Richtung Santander gibt es auch eine Handvoll davon. Egal, passt schon.

An die spanischen Autofahrer muss man sich jedoch noch gewöhnen. Rote Ampeln scheinen hier nur Garnitur zu sein, das heißt für die Spanier auf jeden Fall! Was wir aber gelernt haben ist folgendes: Wenn du an einer roten Ampel stehst und der hinter dir hupt darfst du wohl fahren. Wenn du es nicht machst kann es dir auch schon mal passieren das du, vor der roten Ampel stehend, links vom Hintermann überholt wirst.

Ach, und noch was: Hochschalten wenn man schon fast auf dem Berg ist, egal ob der Motor bei 3500 Umdrehungen lärmt, langweilig!

Road Trip: in Bilbao I

Autobahn in Spanien beim Sonnenaufgang

Um 8 Uhr ging es los, die Autobahn in Richtung Santander und dann noch ein bisschen weiter, nach Bilbao. Der Sonnenaufgang aus dem Auto hatte wirklich was, wem die Beschreibung orange sky etwas sagt … genau so sah es eine ganze Weile aus, genial! Die Autobahn führte uns später auch bis in die Innenstadt Bilbaos, allerdings kommt das böse Erwachen an der Mautstation, wenn man den Schildern zum „centro“ gefolgt ist. Schlecht angelegt war der eine € wohl nicht denn nach einem kurzen Tunnel fuhren wir direkt am Guggenheim in die Innenstadt, besser geht es nicht!

Jetzt galt es nur noch ein Parkhaus zu finden, was sich als schwierig herausstellen sollte, aber zwangsweise zu einer kleinen Stadtrundfahrt animierte. So ging es unter anderem direkt über die „Gran Vía„, der Hauptstraße die eigentlich nur für Buse und Taxis zugelassen ist. Angekommen sind wir dann doch irgendwie an einem Parkhaus, in der Nähe des Justizpalastes.

Bilbao Baskenland: Estacion de Trenes antigua und SrNaranja

Von dort trennten sich jedoch erst mal unsere Wege, so gingen Lexi und Silja etwas Trinken und Martha und SrNaranja die Innenstadt erkunden, den Stadtplan uns Reiseführer unterm Arm. In Richtung Estación de Santander, die wirklich so heißt obwohl sie in Bilbao steht, ging es zu erst. Ein paar Fotos vom anderen Ufer aus gemacht, reingehen sollten wir erst auf dem Rückweg. Weiter ging es denn in die Altstadt rund um den Mercado de la Ribera, eine Markthalle und den Plaza nueva, dort ließen wir uns für ein paar Minuten nieder. SrNaranja schrieb Postkarten und durfte nebenbei einem Akkordeonspieler bei Katjuscha zuhören, das ist wohl weniger typisch Spanisch.

Noch auf dem Hinweg hieß es übrigens von Martha, dass sie sparen wollen würde, daher macht es auch gar nicht wenn wir nicht in die typischen Frauenläden gehen, wegen Klamotten und so. Gut, dummerweise sind wir dann doch in einen Frauenladen gegangen, La botica de la abuela, die Boutique für die Grossmutter, ein Laden für Kosmetika, Tee und so Riechzeug halt, nur das dies sehr britisch gehalten war. Da war es dann aus mit dem Vorsatz Geld sparen zu wollen. Wobei SrNaranja kaum besser war, an dem einem orangen T-Shirt konnte ich dann doch nicht vorbei gehen, und nein es war nicht das für 44,50 €!

Road Trip: Santillana del mar auf Druchreise zum Strand

Santillana del Mar: versteckte Traumbucht

Eigentlich war geplant sich Santillana del mar anzusehen, eine Stadt mit tollem historischen Zentrum wenn man dem Reiseführer glauben schenkte. So richtig gefunden hatten wir das dann doch nicht und das Schild playa hat uns auch sehr abgelenkt. Es ging also zum Strand, aber wie!

Die Auffahrt zum österreichischen Kaunertalgletscher ist nicht weniger kurvenreich las die Abfahrt von Santillana del mar zum Strand! Fotos haben wir auch ein paar gemacht, aber aus akutem Zeitmangel gibt es die wohl erst am Freitag. Schwimmen im Atlantik konnten sich Silja und SrNaranja nicht entgehen lassen, wofür fährt man denn sonst auch zum Strand. Warm ist der Atlantik übrigens gewesen, unglaublich!

Durch Santillana del mar sind wir denn auch wieder rausgefahren, angehalten haben wir nicht, aber der Strand … der war toll!

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